Aktuelle News

Zukunftschmiede JFW

Konzept feierlich übergeben

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BFV-Seminar 2015

Seminar erfolgreich beendet

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Frohe Grüße

Alles Gute für 2016


HLFS

Erwin Baumann ist neuer Direktor der Hess. Landesfeuerwehrschule


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Aktuelle Informationen

 

Zukunftsschmiede "Jugendfeuerwehr"

Der Landesfeuerwehrverband Hessen hat in Kooperation mit der Hessischen Jugendfeuerwehr, der Kreisjugendfeuerwehr Darmstadt-Dieburg und der Sparkassenversicherung ein Leitfaden zur Nachwuchsgewinnung in den Jugendfeuerwehren erststellt. Mit dem sehr anschaulichen Konzept "Zukunftsschmiede Jugendfeuerwehr" soll den hessischen Nachwuchsbrandschützern ein Hilfsmittel zur Stabilisierung bzw. Neugewinnung von Mitgliedern überreicht werden. Hierzu hat der Bezirksfeuerwehrverband Kurhessen-Waldeck alle hiesigen Kreisbrandinspektoren, die Kreis- und Stadtfeuerwehrverbände, die Kreisjugendfeuerwehrwarte, die Gemeinde- bzw. Stadtjugendfeuerwehrwarte sowie die Stadt- und Gemeindebrandinspektoren zu einer Übergabeveranstaltung am 12.12.2015 nach Melsungen eingeladen. Im gleichen Zuge stellten Frau Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar (Hersfeld-Rotenburg) sowie Björn Wettlaufer den Busunfall auf der Bundesautobahn 4 vom 30.12.2014 vor. Der Bezirksfeuerwehrverband sowie die Vertreter der Hessischen Landesfeuerwehrverbandes waren über die große Teilnahme sichtlich erfreut. Mehr als 90 Teilnehmer besuchten die Veranstaltung in der Stadthalle. "Nutzt die Handreichung und probiert die Inhalte vor Ort umzusetzen" so LFV-Vizepräsident Dr. Weltecke abschließend.

 

 

Frank Wiederhold folgt auf Bernd Aschenbrenner

In Verbindung mit der Tagung des Bezirksfeuerwehrverbandes Kurhessen-Waldeck in Willingen fand auch eine Sitzung der Kreisstabführer des Verbandes statt. Bei der Sitzung, durch die Bezrikstabführer Bernd Aschenbrenner führte und an der alle Kreisstabführer des Bezirks teilnahmen, wurden aktuelle Themen besprochen und sehr positiv diskutiert. Man kam zu dem Ergebnis, dass der Bezirk in der Feuerwehr-Musik sehr gut aufgestellt ist, man aber die aktuellen Probleme wie z.B. der Nachwuchsarbeit nicht aus den Augen verlieren darf und Konzepte erarbeiten muss. Nach dem Mittagessen kam Bezirksvorsitzender Werner Bähr hinzu und berichtete über die Arbeit und Veränderungen im Verbandsvorstand. Anschließend dankte er Bernd Aschenbrenner für seine hervorragende Arbeit für die Feuerwehrmusik im Bezirk und natürlich weiterhin auf Landesebene. Durch „Bernds Wirken“ sei die Feuerwehrmusik sehr nach vorn gebracht und weiter entwickelt worden, wovon auch die Kreise des Bezirks sehr profitiert haben. Werner Bähr dankte Bernd Aschenbrenner auch für die jahrelange tolle Zusammenarbeit, in der sie als gemeinsame Weggefährten auch eine enge Freundschaft verbinde.

Bernd Aschenbrenner bedankte sich ebenfalls für die gute Zusammenarbeit und schlug für die anschließende Wahl Frank Wiederhold als seinen Nachfolger vor. Bei dieser Wahl des neuen Bezirksstabführers wurde Frank Wiederhold (KSF Schwalm-Eder) einstimmig zum Nachfolger gewählt. Er wird sein Amt zum 1. Januar 2016 antreten. Bähr und Aschenbrenner gratulierten dem neuen Bezirksstabführer und wünschten ihm ein gutes Händchen für die bevorstehenden Aufgaben. Insofern begrüßt der Bezirksfeuerwehrverband den neuen Bezirksstabführer in seinen Reihen!

Text: B. Aschenbrenner

 

 Bezirksfeuerwehrverband informiert nord- und osthessische Feuerwehrkräfte

Im Rahmen der kontinuierlichen Aus- und Weiterbildung trafen sich über 50 Feuerwehrführungskräfte aus den Kreis- und Stadtfeuerwehrverbänden des Bezirksfeuerwehrverbandes Kurhessen-Waldeck in Willingen, um sich über „brandheiße“ Feuerwehrthemen zu informieren. Im Vordergrund stand hierbei natürlich auch die Flüchtlingshilfe. Zielsetzung des 18. Führungskräfteseminars war es, aktuelle Informationen auf Landes-  und Regierungspräsidiumsebene zu vermitteln, sich über neue Feuerwehrtechnik zu informieren und zukunftsweisende Entscheidungen für die fast 1.000 nord- und osthessischen Feuerwehren zu treffen.

Mit einer  Schweigeminute wurde zunächst aber den  Opfern des Terroranschlages von Paris gedacht. Der Verbandsvorsitzende Werner Bähr begrüßte danach unter anderen Gunnar Milberg als Abteilungsleiter  „Brand- und Katastrophenschutz“  vom Hessischen  Ministerium des Inneren und für Sport. Herr Milberg informierte über die aktuellen Themen des Brand- und Katastrophenschutzes in Hessen. So z. B. über die Kampagne „Rettungsgasse bilden“ und die  Förderung des Landes bei Beschaffungen von Fahrzeugen und Baumaßnahmen an Feuerwehrhäusern. Als weiterer Referent stellte Wolfgang Finis als Leiter der Hessischen Landesfeuerwehrschule die Weiterentwicklung des Lehrgangsangebotes wie Strahlenschutz  vor. Er gab gleichzeitig auch einen Überblick über die  Flüchtlingsunterbringung an der HLFS. Der Vizepräsident des LFV Hessen Dr. Christoph Weltecke  stellte die Kooperationsvereinbarung zwischen den Schulen und den Hessischen Feuerwehren vor. Mit der Vorstellung des Leitfadens „Zukunftsschmiede Jugendfeuerwehr“ am 12. Dezember in Melsungen wird den Jugendfeuerwehren ein Hilfsmittel zur Stabilisierung bzw. Neugewinnung von Mitgliedern überreicht. Im Dialog mit den Arbeitgebern versucht der LFV die Akzeptanz zur Freistellung bei  Feuerwehreinsätzen und zur Ausbildung zu erhöhen. Mit der neuen Hessischen Feuerwehrstiftung wird in Not geratenen Feuerwehrleuten finanziell geholfen. Dr. Weltecke lädt die Hessischen Feuerwehren  wieder zum Besuch des Weltcup-Skispringens am 10. Januar  nach Willingen ein. Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke dankte den nord- und osthessischen  Feuerwehrkräften für ihr überragendes Engagement speziell bei der aktuellen  Flüchtlingshilfe. Der Brandschutzdezernent des Regierungspräsidiums Kassel Erwin Baumann ging in seinen Ausführungen auf die Mitgliederentwicklung der Einsatzkräfte im Bereich des RP Kassel ein und gab neueste Infos zur Anerkennungsprämie und den Ergebnissen des Technischen Prüfdienstes. Im Anschluss stellte Kreisbrandmeister Frank Maikranz die Arbeitsweise eines Verwaltungs- und Krisenstabes am Beispiel des Nachbarbundeslandes NRW dar. Abteilungsleiter Nico Bernhardt  von der Sparkassen-Versicherung informierte die Führungskräfte über die diversen Förderungsmöglichkeiten für Feuerwehren und Kommunen durch die SV. Ute Peppermüller von der Unfallkasse Hessen ging auf die neuen Richtlinien bei der Untersuchung von Atemschutzgeräteträgern ein.

Verbandsvorsitzender Werner Bähr zog letztmalig in seiner Funktion als Verbandsvorsitzender ein sehr positives Resümee des Seminars und lud die Teilnehmer zum 19.  Infoseminar in der Zeit vom 11. bis 13. November 2016 wieder nach Willingen ein.     

 

 Text: H. Klinge, Foto: Chr. Rinnert

 

Es geht um die Wurst ...

... das war der Einsatzbefehl für die Jugendfeuerwehren der Gemeinde Hofbieber am 17.10.2015. Der Landesfeuerwehrverband Hessen und das Fleischwerk „Hessengut“ sind eine Kooperation eingegangen. Seit dem gibt es eine „Feuerwehr-Mettwurst“, die in den EDEKA-Märkten verkauft wird. 1€ vom Verkaufspreis spendet die EDEKA-Kette an den Landesfeuerwehrverband Hessen, welcher diesen Betrag zur Förderung der Jugendarbeit einsetzt. Um möglichst viele der „Feuerwehr-Mettwurst“ unter die Leute zu bringen, machten die Jugendfeuerwehren der Gemeinde Hofbieber eine Promotion-Aktion im EDEKA-Markt Fleck in Hofbieber. Jede Jugendfeuerwehr übernahm dabei eine Stunde Promotion-Arbeit. Alle empfanden diese Aktion als sehr gelungen und auch der Spaß dabei kam sicherlich nicht zu kurz.

Die „Feuerwehr-Mettwurst“ wird es noch voraussichtlich bis Frühjahr 2016 im EDEKA-Markt zu kaufen geben. Denken Sie also beim nächsten Einkauf daran: Beim Kauf dieser Wurst unterstützen Sie die Jugendarbeit der Feuerwehren in Hessen!

 

 

Parlamentarischer Abend in Berlin - 10. Auflage

Der Parlamentarische Abend des Deutschen Feuerwehrverbandes ... inzwischen ein fester Bestandteil im jährlichen Feuerwehrkalender. Zum zehnten Mal trafen sich über 400 Delegierte der 16 Landesfeuerwehrverbände in der Berliner Regierungsfeuerwache neben dem Bundeskanzleramt. Auch in diesem Jahr waren weit mehr als 100 Bundestagsageordnete mit dabei. Der Dialog wurde vor allem dazu genutzt, um neben der Flüchtlingsthematik auch aktuelle Feuerwehrprobleme gemeinsam zu diskutieren. Alle Teilnehmer waren sich einig, der Kongress muss auch im kommenden Jahr stattfinden.

An dem darauffolgenden Tag fand der Bundesfachkongress des Deutschen Feuerwehrverbandes statt. Hieran nahm seitens des BFV Kurhessen-Waldeck der Medienreferent Horst Klinge teil. "Neben dem Digitalfunk war insbesondere die Inklusion ein wesentlicher Bestandteil" so Klinge. Näheres zu dem Bundesfachkongress ist auf der DFV-Homepage nachzulesen.

 

 

Korbach-Goldhausen triumphiert beim Bezirksentscheid 2015

Am vergangenen Samstag (27.06.15) fand in Bebra (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) der Bezirksentscheid der diesjährigen Feuerwehrleistungsübung statt. Zum Kräftemessen trafen sich insgesamt 25 Mannschaften aus dem Regierungsbezirk Kassel. Sieger des Bezirksentscheides 2015 wurde die Staffel aus Korbach-Goldhausen I mit 98,6 %. Platz 2 erreichte die Gruppe aus Alheim-Erdpenhausen mit 97,6 %,  Platz 3 die Staffel aus Flieden-Stork II. Der Bezirksfeuerwehrverband gratuliert allen Mannschaften und wünscht viel Erfolg beim Landesentscheid am 13.09.2015 in Lorsch.

 

Interschutz 2015 - Kurhessisch-Waldeckscher-Feuerwehrverband gut vertreten

Die internationale Feuerwehrmesse "Interschutz" (sogenannte Roter Hahn) fand in diesem Jahr vom 08.06. - 13.06.2015 in Hannover statt. Insgesamt präsentierten sich über 1.500 Aussteller. Eine große Fläche in der Halle 27 nahm der Deutsche Feuerwehrverband samt aller Landesverbände ein. Das Land Hessen wurde durch die Verteter des Kurhessisch-Waldeckschen-Feuerwehrverbandes präsentiert. Hierfür standen über die Messetage insgesamt 24 nord- und osthessische Feuerwehrfrauen und -männer ehrenamtlich zur Verfügung. Die internationale Messe findet nur alle fünf Jahre statt. Deswegen haben viele Feuerwehrangehörige die Gelegenheit genutzt und besuchten sie die Messe in Hannover. Auch in 2020 werden wir wieder dabei sein und die größte internationale Feuerwehrmesse begleiten.

 

 

Hessentag mit gutem Resultat - gemeinsamer Stand des Landesfeuerwehrverbandes Hessen mit positivem Feedback

Vor kurzem ist der Hessentag in Hofgeismar zu Ende gegangen. Insgesamt tummelten sich etwa 750.000 Besucher durch die Straßen und Gassen der nordhessischen Kleinstadt. Das 10-tägige Landesfest war ein voller Erfolg. Neben den vielen Konzerten und Events (u.a. Just White Party, siehe Foto) sorgte auch die Landesausstellung für reges Interesse. Horst Klinge und sein Team standen täglich am dortigen Stand des Landesfeuerwehrverbandes Hessen. "Wir konnten viele Dialoge führen und Kontakte pflegen" so der BFV-Medienreferent. Unter http://www.hessentag-live.de/ und http://www.kfv-hofgeismar.de/ gibt es weitere Informationen über den diesjährigen Hessentag. Der Dachverband der hessischen Feuerwehren sowie der Kurhessisch-Waldecksche-Feuerwehrverband bedanken sich für das große Interesse an der "Landesausstellung".

  

 

 Werner Bähr als Kreisbrandinspektor verabschiedet

Werner Bähr ist nach seiner eigenen Aussage nunmehr der Jugendabteilung der Alters- und Ehrenabteilung beigetreten. Nach 15 Dienstjahren als Kreisbrandinspektor des Schwalm-Eder-Kreises wurde er in einem absolut würdigen Rahmen in den Ruhestand verabschiedet. Viele Ehrengäste, u. a. Staatssekretär Werner Koch, sind der Einladung zum Festakt nach Borken gefolgt. Noch bleibt das nord- und osthessische Urgestein aber im Feuerwehrgeschäft. "Ich scheide erst einmal nur aus dem aktiven KBI-Dienst aus, als Vorsitzender des BFV Kurhessen-Waldeck bleibe ich noch ein Jahr erhalten" so Werner Bähr während seiner Laudatio. Mit großem Applaus wurde ihm abschließend die große goldene Ehrennadel des Deutschen Feuerwehrverbandes verliehen. Am gleichen Abend wurde Torsten Hertel als Nachfolger vorgestellt und in das KBI-Amt eingeführt. "Wir haben einen tollen Abend erlebt" resümierte BFV-Geschäftsführer Heiko Hofmeister. Mehr zu dem Thema ist in unserer Presseschau zu finden.

 

Hans-Heinz Staude folgt auf Walter Schäfer

Walter Schäfer, bisheriger Vorsitzender des KFV Werra-Meißner trat während der Verbandsversammlung in Reichensachsen nicht mehr zur Wiederwahl an. Walter hat den Kreisfeuerwehrverband vorangetrieben und die beiden Altkreise Eschwege und Witzenhausen vereint. Der aus Frankershausen stammende Schäfer verdiente sich hierdurch Respekt und Anerkennung. Wir bedanken uns auf diesem Wege für die hervorragende Zusammenarbeit und wünschen Walter Schäfer für die Zukunft alles Gute. Als Nachfolger wurde Hans-Heinz Staude aus Witzenhausen mit großer Mehrheit gewählt. Ihm zur Seite stehen drei Stellvertreter: Erich Hildebrand, Martin Gerlach und Jürgen Wagester. Wir wünschen Hans-Heinz Staude sowie dem gesamten Vorstand des KFV Werra-Meißner weiterhin ein glückliches und erfolgreiches Händchen. Auf eine fortsetzende gute Zusammenarbeit!

 

Gute Atmosphäre zur Verbandsversammlung in Hönebach

Am vergangenen Samstag (11.04.2015) fand die Bezirksverbandsversammlung zum Berichtsjahr 2014 in Wildeck-Hönebach statt. Hierzu hatte Verbandsvorsitzender Werner Bähr alle nord- und osthessischen Delegierten sowie viele Ehrengäste eingeladen und konnte insgesamt etwa 85 Anwesende begrüßen. In seiner gewohnt lässigen und direkten Art stellte Werner Bähr seinen Jahresbericht dar. "Anerkennung ist das A und O, nur hierüber können wir unsere ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen motivieren" so der Vorsitzende zu Beginn der Tagung. Ein hitziges Thema war anschließend die nicht vorhandene Blaulichtregelung für Kreisbrandmeister, Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes und der Leitenden Notärzte. Diese müssen mit ihren Privat-PKW ohne jegliche Sondersignalanlage die Einsatzstellen aufsuchen. "Das ist ein Unding. Fünf Jahre haben wir verhandelt, ohne Ergebnis. Heute gehe ich mit der Thematik in die Öffentlichkeit" ergänzte Bähr. Ein weiteres Thema war der Digitalfunk in Hessen, welcher sich in der Einführungsphase befindet. Bis vor kurzem stand ein Ansprechpartner für die nord- und osthessischen Feuerwehren zur Verfügung. Die Stelle wurde nun auf Landesebene gestrichen. Allerdings waren sich alle Anwesenden einig. Im Regierungsbezirk Kassel ist das Projekt noch nicht beendet, ein Fachexperte wird weiterhin benötigt. Werner Bähr begrüßte dagegen die Entscheidung der Hessischen Landesregierung, dass Ausbildungszentrum der Jugendfeuerwehren in Marburg-Cappel zu modernisieren. "Das ist ein wichtiger Schritt für unsere Jugend!" Sein Jahresbericht endete wieder mit der Motivationsfrage der Feuerwehrangehörigen. Demnach ist ein Umdenken innerhalb der Kommunen zwingend erforderlich. "Die Mandatsträger müssen die Feuerwehr endlich als Einrichtung der Kommune sehen und nicht als Wasserspritzverein, nur dann können wir noch Freiwillige gewinnen" verschärfte der Verbandsvorsitzende die Zukunftsfrage. Der erfrischende Bericht wurde mit großem Applaus bestätigt.

Es folgten die Jahresberichte des Bezirksstabführers Bernd Aschenbrenner und des Geschäftsführers Heiko Hofmeister. Während Aschenbrenner von der erfolgreichen Feuerwehrmusik berichtete, so ging Hofmeister auf die geordnete Kassenlage ein. Beide Kameraden zeigten, weshalb sie in den Verbandsvorstand gehören. "Ihre Arbeit ist wertvoll" so Bähr. Die Versammlung beschloss jeweils einstimmig den Haushaltsvoranschlag 2015, eine redaktionelle Satzungsänderung sowie den Austritt aus dem Förderverein Christoph 7.

Zahlreiche Grußworte schlossen sich an. Bürgermeister und Hausherr Alexander Wirth ging auf die Gemeinde Wildeck sowie auf dessen Feuerwehr ein. Landrat Dr. Schmidt griff das Thema auf und berichtete von der zentralen Lage des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. Zum sechsten Mal in Folge konnte Werner Bähr den Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke begrüßen. Auch er nutzte die Gelegenheit für ein Grußwort. Hierbei ging Dr. Lübcke auf die hessische Rauchwarnmelderpflicht sowie auf die verliehenen Anerkennungsprämien in 2014 ein. Besonders erfreut zeigte sich der Verbandsvorsitzende über die Anwesenheit der Europaabgeordneten Martina Werner sowie der Landtagsabgeordneten Sigrid Erfurth. Beide richteten ihr Grußwort an die Versammlung und waren von dem Gesamtbild der Versammlung angetan. Als weiterer Redner schloss sich Frank Maikranz, Vertreter der Hessischen Landesfeuerwehrschule, an. Er übermittelte die herzlichsten Grüße von Direktor Silvio Burlon an die Anwesenden. Natürlich sprach er auch den abgeschlossenen Umbau der Feuerwehrschule an. "Bisher haben wir nur positive Rückmeldung" ergänzte Maikranz zufrieden. Klaus Hahn, Vertreter des Hessischen Innenministeriums, griff als nächster Redner die Modernisierung direkt auf. "Das Land Hessen hat 6,6 Mio. € investiert, wir besitzen nun bundesweit eine der modernsten Feuerwehrschulen." Hahn berichtete außerdem, dass im Jahre 2014 insgesamt 105 Einsatzfahrzeuge und 32 Feuerwehrbauten mit Landesmitteln bezuschusst wurden. Dr. Christoph Weltecke, Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes Hessen, erinnerte als letzter Redner noch einmal an die Wichtigkeit der Verbandsarbeit der Feuerwehren. Weltecke lobte "Unser Bezirksfeuerwehrverband ist in der Tat ein starker Verband!" Außerdem verwies er auf die Imagekampagne "Mehr Menschen für die Feuerwehr". "Hierzu werden Workshops auf Kreisebene angeboten, macht hiervon regen Gebrauch" ergänzte der LFV-Vizepräsident.

Werner Bähr dankte abschließend den Rednern für die ehrlichen Worte. Er richtete seinen Dank an die Gemeinde Wildeck, der Feuerwehr Wildeck sowie insbesondere an Thomas Specht für die hervorragende Organisation der Verbandsversammlung in Wildeck-Hönebach.

Berichte zur der Versammlung:

 http://osthessen-news.de/n11502626/werner-bär-freiwillige-nicht-überlasten-weniger-kräfte-blaulicht-für-kbm.html

  

 Text: Mißler, Bild: H. Klinge

 

 

10.000 Homepage-Besucher erreicht

Der Kurhessisch-Waldecksche Feuerwehrverband freut sich, dass am 15.02.2015 die 10.000-Homepagebesuchergrenze überschritten wurde. Somit haben uns in den letzten drei Jahren einige Kameraden, Freunde und Interessierte virtuell besucht. Wir sagen vielen Dank für das rege Interesse! Wir werden uns auch zukünftig bemühen, aktuelle Informationen schnellstmöglich zu veröffentlichen. Wenn Sie Verbesserungswünsche bzw. weitere Ideen haben, dann teilen Sie uns diese gerne direkt mit.

  

Ski-Weltcup in Willingen wieder mit vielen Feuerwehrfans!

Der Ski-Weltcup in Willingen ist jedes Jahres wieder ein Highlight und zieht viele Feuerwehrmitglieder an. Der  Hessische Landesfeuerwehrverband hat wieder alle Feuerwehren und Jugendfeuerwehren zum vergünstigten Preis zum Skisprung Weltcup-Sonntag am 08.02.2015 nach Willingen eingeladen. Rund 3.300 Mitglieder der Jugendfeuerwehren und der Feuerwehren folgten wieder  gern  der Einladung an die Mühlenkopfschanze. Der  Vizepräsident des Hessischen Landesfeuerwehrverbandes  Dr. Christoph Weltecke und Thomas Behle vom Ski-Club Willingen freuten sich wieder über die große Resonanz und erlebten  ein tolles Event in Willingen. Von Wahlsburg in Hessen ganz Oben bis Groß Gerau im südlichen Hessen waren die Jugendfeuerwehren bei herrlichem Winterwetter schon am Morgen angereist, um bei dem Skisprung-Event des Jahres wieder  dabei zu sein. Am Nachmittag wurden alle Skispringer aus 17 Nationen angefeuert. Insgesamt waren über 12.000 begeisterte Fans zum 20-jährigen Weltcup-Jubiläum in Willingen erschienen. Nach der Eröffnung durch die Willinger Alphornbläser begann der Wettkampf und Severin Freund setzte sich unter dem berühmten „ Ziehhhhhh-Rufen“ der Fans  an die Spitze. In einem dramatischen Finale war die Spannung bis zum letzten Sprung garantiert. Severin Freund sicherte sich als bester deutscher Adler im dichten Schneetreiben den Platz 1 und wurde unter tosendem Applaus als Sieger geehrt. Die Stimmung im Stadion war wieder riesig und alle waren sich einig, auch in 2016 wieder dabei zu sein! (Text: H. Klinge)

  

Jugendfeuerwehr Deisel schafft Sensation!

Der Conrad-Dietrich-Magirus-Preis ist gewiss etwas ganz Besonderes. Hierzu wurde die Jugendfeuerwehr Trendelburg-Deisel mit ihrer Aktion "Laufen statt Saufen" nominiert. Über einen Monat konnte online für den Feuerwehrnachwuchs gevotet werden. Viele Nord- und Osthessen haben seither die Daumen gedrückt. In der vergangenen Woche war es dann soweit. Die Siegerehrung fand in Ulm statt. Hierzu waren die Vertreter/innen der Deiseler Feuerwehr eingeladen. Bis zu diesem Zeitpunkt war jedoch nicht bekannt, wer denn Conrad-Dietrich-Magirus-Preis verliehen bekommt. Nominiert waren Feuerwehren aus der ganzen Welt. Mit Spannung wurde der Veranstaltung gelauscht. Jugendwartin Désirée Partosch hielt es vor Aufregung kaum aus. Als dann der Preisträger vorgelesen wurde, kannte der nordhessische Jubel keine Grenzen. Die Jugendfeuerwehr Deisel erhielt den Conrad-Dietrich-Magirus-Preis! Das war aber noch nicht alles. Gleichzeitig gewann die Jugendfeuerwehr eine Reise nach New York. Flug, Übernachtungen und ein spannendes Feuerwehrprogramm sind inklusive. "Wir sind sehr glücklich und einfach nur sprachlos" so die engagierte Jugendwartin. Der Bezirksfeuerwehrverband gratuliert der Jugendfeuerwehr Deisel auf diesem Wege zu dem sensationellen Erfolg und wünscht viel Spaß in New York! Mehr Informationen sind im Bereich unserer Presseschau zu finden...  

  

Nachruf: Kreisbrandinspektor a. D. Reinhard Bischoff leider verstorben!

 Der Bezirksfeuerwehrverband Kurhessen-Waldeck trauert um einen geschätzten Kameraden. Leider ist Reinhard Bischoff im Alter von 82 Jahren verstorben. Reinhard war in der Zeit von 1968 - 1994 Kreisbrandinspektor im Landkreis Kassel. Sein Engagement in Bereich der Freiwilligen Feuerwehren war durchweg vorbildlich. Aufgrund dessen besaß Reinhard Bischoff auch in den Feuerwehrverbänden ein hohes Ansehen. Für seine Leistungen wurden ihm das Bundesverdienstkreuz sowie weitere hohe Auszeichnungen verliehen. Wir werden Reinhard Bischoff ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

  

50 Teilnehmer lauschen interessanten Vorträgen

Das Führungskräfteseminar des Bezirksfeuerwehrverbandes Kurhessen-Waldeck in Willingen ist seit nunmehr 15 Jahren fester Bestandteil des Jahresprogramms. Viele nord- und osthessische Feuerwehrführungskräfte sind auch in diesem Jahr wieder der Einladung von Verbandsvorsitzenden Werner Bähr gefolgt. Zur Seminareröffnung am Freitag, 14.11.2014, konnte Kamerad Bähr bereits 34 Teilnehmer begrüßen. Die angereisten Tagesgäste am Samstag vervollständigten das 50-köpfige Teilnehmerfeld. Neben den Seminarbesuchern konnten auch wieder viele Ehrengäste begrüßt werden.

Landesbranddirektor Harald Uschek war es vorbehalten, den Seminarauftakt einzuläuten. Mit seiner interessanten Präsentation informierte er die Anwesenden über aktuelle Informationen des Innenministeriums. Bei 97.043 Feuerwehreinsätzen in 2013 wurden insgesamt 7.990 Personen gerettet, leider kehrten aber 625 Feuerwehrangehörige verletzt von den Einsätzen zurück. Des Weiteren konnte Uschek die freudige Botschaft überbringen, dass in 2015 eine große Landesbeschaffungsaktion „TSF-W“ durchgeführt wird. Er verwies außerdem auf die Informationskampagne „Rauchwarnmelder retten Leben“ und bat die Anwesenden um Unterstützung. Weitere Informationen stehen unter www.hmdi.hessen.de zum Download bereit.

Im Anschluss hatte Silvio Burlon, Leiter der Landesfeuerwehrschule, das Wort. Er berichtete zunächst über die Arbeitsgruppen unter der Federführung der Landesfeuerwehrschule. Beispielsweise werden zeitnah Lehrunterlagen zu den Themen „Hohlstrahlrohr“ sowie „Technische Hilfeleistung – Verkehrsunfall“  veröffentlicht. Natürlich informierte Silvio Burlon auch über den Neubau/Umbau der Landesfeuerwehrschule. Das umgebaute Gebäude ist fast fertiggestellt. Die erste Nutzung ist im Dezember vorgesehen. Die Landesfeuerwehrschule in Kassel verfügt dann über insgesamt 240 Einzelzimmer mit Nasszellen. Besonders interessant war auch sein Erfahrungsbericht aus dem Hilfeleistungseinsatz in Slowenien.

Nach dem Vortrag richtete Regierungspräsident Dr. Lübcke sein Grußwort an die Anwesenden. Er persönlich habe der Feuerwehr viel zu verdanken. „Insbesondere habe ich bei der Feuerwehr Führungsverhalten erworben“ so Dr. Lübcke. Nicht zuletzt stellte er die Seniorennachmittage in den Vordergrund. Aus seiner Sicht ist es feuerwehrtypisch, dass auch die Kameradschaft zu den älteren Vereinsmitgliedern gepflegt wird. Ausdrücklich hob er das gute Miteinander mit Werner Bähr hervor. „Das ist nicht nur Kameradschaft, sondern tiefe Freundschaft“ so der hiesige Regierungspräsident. Nach seinem erfrischenden Grußwort folgte die Präsentation von Erwin Baumann, Brandschutzdezernent beim RP Kassel. Die vorgetragenen Mitgliederzahlen in den Einsatzabteilungen sind derzeit konstant. Beängstigend ist hingegen die Situation in den Jugendfeuerwehren. „Hier verlieren wir hessenweit jährlich ca. 1.000 Mitglieder“ ergänzte Kamerad Baumann. Das Verfahren der Anerkennungsprämie läuft inzwischen problemlos. „Bisher wurden in diesem Jahr Anerkennungsprämien in Gesamthöhe von 700.000,- € im Regierungsbezirk Kassel verliehen.“

Danach folgte ein zukünftiges Dauerthema. „Social Media“ bestimmt das Geschehen der heutigen Gesellschaft. Auch im Feuerwehrwesen hat die digital Medienwelt Vor- aber auch Nachteile. Frank Maikranz hatte sich dem Thema ausgiebig gewidmet und referierte anlässlich des Führungskräfteseminars. WhatsApp, Facebook, Twitter, etc. … all diese Plattformen sind vorhanden und werden von 41 % der Deutschen genutzt. „Social Media ist kein Hype, sie gehören zu unserem Leben“ so die prägende Aussage von Kamerad Maikranz. Besonders die Nutzung bei Großschadenslagen stellt die Einsatzkräfte vor erheblichen Herausforderungen. „Social Media“ kann als moderne Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden, allerdings sind die Risiken zu beachten.  Frank Maikranz nutze anschaulich die Gelegenheit und sensibilisierte die Seminarteilnehmer. „Wir müssen uns dieser Gesellschaft anpassen, sonst haben wir Feuerwehren verloren“ ergänzte Werner Bähr.

Im Anschluss galt die Aufmerksamkeit den beiden BFV-Vorstandsmitgliedern Horst Klinge und Mario Mißler. Sie hatten im Vorfeld eine Handreichung für den gemeinsamen Umgang zwischen Feuerwehrführungskräften und den politisch Verantwortlichen erarbeitet. Hierdurch soll vor allem das gegenseitige Verständnis verbessert werden. Neben Zahlen und Fakten beinhaltete die Präsentation insbesondere die Zukunftsperspektiven der Freiwilligen Feuerwehren. Dass dies nicht ganz einfach ist, sollte inzwischen allen Beteiligten bekannt sein. Klinge und Mißler schlossen ein gemeinsames Fazit: „Die Freiwilligen Feuerwehren sind vergleichsweise am Kostengünstigsten, alternativlos und unersetzlich.“ Deswegen sollte allerorts die Zukunftssicherung oberste Priorität besitzen.

Nach den reinen Feuerwehr-Vorträgen folgte ein Redebeitrag von Peter Stahl, Vorsitzender des Fördervereins Christoph 7. Seine Worte sorgten für großes Erstaunen. Der Förderverein muss sich vermutlich auflösen, da der Satzung die Grundlage entzogen wurde. Nach 10 Jahren und nunmehr über 1.000 Mitgliedern ist der Sachverhalt mehr als traurig.

Auch die nachfolgende Präsentation von Thomas Schneemilch, Gemeindebrandinspektor Kirchheim, hatte Konfliktpotential in sich. Die Gemeinde Kirchheim hat vermehrt Probleme mit nicht zahlenden Einsatzgebühren seitens der Versicherungen. Hieraus resultiert neben dem großen Verwaltungsaufwand auch eine Unzufriedenheit der Führungskräfte. GBI Schneemilch verweist auf ein sinnvolles Verwaltungshandeln. Nach einem langen, aber durchaus interessanten Seminartag wurde das Programm beendet und am darauffolgenden Sonntag fortgesetzt.

Neben den internen Verbandsangelegenheiten stand dann Torsten Hertel als nordhessischer Digitalfunk-Betreuer im Mittelpunkt. Seinen Ausführungen war zu entnehmen, dass sich bereits 2/3 der hessischen Digitalfunknutzer im Wirkbetrieb befinden. Nun liegt es an den Feuerwehren, den Digitalfunk aktiv und allerorts zu testen. „Nur durch den Probebetrieb können unterversorgte Gebiete festgestellt werden“ so Hertel. Er verwies außerdem auf die Wichtigkeit der Endgeräte-Updates. Hierauf sollten vor allem die Feuerwehrführungskräfte achten. Mit den Worten „Der Betrieb von Digitalfunk BOS ist sicher“ endete nicht nur sein Vortrag, sondern auch das diesjährige Seminar des Kurhessisch-Waldeckschen Feuerverbandes.

Das einstimmige Abstimmungsverhalten über die erneute Durchführung in 2015 zeigte die große Zufriedenheit aller nord- und osthessischen Teilnehmer. Werner Bähr dankte abschließend allen Vortragenden. Auch er zog ein positives Fazit und zeigte sich besonders erfreut über die große Teilnehmerschar. Der Bezirksfeuerwehrverband dankt allen Beteiligten für das rundum gelungene Seminarwochenende in Willingen. Für die Bereitstellung der Bilder geht an dieser Stelle ein Dankeschön an Christian Rinnert.

Text: M. Mißler, Bild: Chr. Rinnert

 
Deutsche Feuerwehrspitzen treffen Bundespolitiker in Berlin und informieren sich beim 4. Bundesfachkongress

Zum neunten Mal trafen sich über 400 Delegierte der 16 Landesfeuerwehrverbände beim Parlamentarischen Abend des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) in der Berliner Regierungsfeuerwache neben dem Bundeskanzleramt mit diesmal über 150 Bundestagsabgeordneten und Mitgliedern der Bundesregierung. Der Dialog wurde vor allem dazu genutzt, um aktuelle Feuerwehrprobleme gemeinsam zu diskutieren. 

Der Präsident des DFV Hans-Peter Kröger kritisierte insbesondere die mangelhafte Umsetzung der in 2007 abgeschlossenen Zivil- und Katastrophenschutzvereinbarung. Von den zugesagten 1.400 Fahrzeugen des Zivil- und Katastrophenschutzes wurden bis dato lediglich 200 Fahrzeuge seitens des Bundes beschafft. Entsprechend sind bereits viele Einsatzmittel überaltert und müssen dringend ersatzbeschafft werden. Präsident Kröger appellierte an Herrn Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizíere mit den Worten: „30.000 Feuerwehrleute wollen die Fahrzeuge nutzen und setzen auf Sie - enttäuschen Sie  uns nicht! Die kommunalen deutschen Feuerwehren sind mit knapp 1 Millionen ehrenamtlichen Einsatzkräften die Basis für den Katastrophenschutz der Länder sowie für den erweiterten Katastrophenschutz im Zivilschutz, für den der Bund letztlich verantwortlich ist. Als Vertreter der Bundesregierung nahm der Bundesminister des Inneren Dr. Thomas de Maizìere persönlich Stellung: „Lassen Sie uns so verhandeln, dass wir dem Ehrenamt der Feuerwehr in der  Zukunft, aber auch den Finanzen gerecht werden.“ Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann ging ebenfalls auf die Thematik ein und positionierte sich wie folgt: „Im Zivil- und Katastrophenschutz können wir uns keine Lücken leisten und haben als Länder und Bund eine gemeinsame Verantwortung. Wir müssen gemeinsam für eine ordentliche Sachausstattung sorgen!

Ein weiterer Schwerpunkt des Parlamentarischen Abends war der 50. Geburtstag der Deutschen Jugendfeuerwehr (DJF) mit den mehr als 245.000 jungen Mitgliedern. „Jugendfeuerwehr ist vielmehr als reine Nachwuchsförderung – hier werden täglich Solidarität und  bunte Vielfalt gelebt. Die Deutsche Jugendfeuerwehr ist  wichtig für eine lebende Demokratie“ so Caren Marks, Staatssekretärin des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Der Leiter der Berliner Feuerwehr Wilfried Gräfling begrüßte als Hausherr ebenfalls die anwesenden Feuerwehrführungskräfte sowie die politischen Mandatsträger. Er warb für die Zukunft der Feuerwehren: „Im Wettbewerb um die Besten spielt die Attraktivität des Ehrenamtes und der Berufsfeuerwehr eine große Rolle!“

Im Gespräch mit ihren Bundestagsabgeordneten nutzten auch die nord- und osthessischen Feuerwehrführungskräfte die Gelegenheit zum konstruktiven Dialog, u. a. mit dem neu gewählten nordhessischen Bundestagsabgeordneten Thomas Viesehon aus  Volkmarsen.

4. Bundesfachkongress mit neuen Impulsen

Am darauffolgenden Tag wurden beim 4. Bundesfachkongress neue Impulse vermittelt. Ein Thema war die Ausbildungskooperation „Jugendfeuerwehr und Handwerk“ welche unter dem Motto „Orientierung geben – Mitglieder binden“steht. Aus dem Handwerk wurden diesbezüglich außerdem stellvertretend sieben Betriebe als „Partner der Feuerwehren“ für ihre vorbildliche  Unterstützung vom DFV ausgezeichnet. Anschließend wurden in vier verschiedenen Modulen wurden folgende Themenblöcke vorgestellt und diskutiert:

Feuerwehr und Einsatz:

Zurück zum Alltag – Erkenntnisse nach der Brandkatastrophe in der Behindertenwerkstatt in Titisee

Kaminbrand und CO-Notfall

Erkenntnisse nach dem Industriegroßbrand in Ludwigshafen 

Feuerwehr und Recht:

Umsetzung des Feuerwehrführerscheins in Bayern

Ausblick auf den Einsatz von Notfallsanitätern

Erfahrung mit e-Call „verunglückte Fahrzeuge rufen selbst Hilfe“

Feuerwehr und Politik:

Rahmenbedingungen in der Kommune, Kreis und Land aktiv mitgestalten

Ideen verwirklichen – Notwendiges realisieren

Brandschutzbedarfsplanung = Transparenz geben - Verlässlichkeit ernten

Feuerwehr und Mensch:

Zusammenarbeit zwischen Jugendfeuerwehr und Handwerk in Hamburg

Vielfalt leben und schützen bei der Integration von ausländischen Mitbürgern

Einsame Spitze – Führungskräfte gewinnen und unterstützen

Insgesamt waren sowohl der Parlamentarische Abend, als auch der Bundesfachkongress erneut ein voller Erfolg. Die nord- und osthessischen Führungskräfte konnten sich weiterbilden und neue Impulse und Kontakte aufgreifen. Der Bezirksfeuerwehrverband bedankt sich auf diesem Wege bei dem Deutschen Feuerwehrverband für die vorbildliche Durchführung der vorgenannten Veranstaltungen.

 Bild: DFV, Text: H. Klinge

 

 

Beeindruckende Verbandsversammlung in Herleshausen

Am vergangenen Samstag (22.03.2014) fand im nordosthessischen Herleshausen (Werra-Meißner-Kreis) die diesjährige Verbandsversammlung des Kurhessisch-Waldeckschen-Feuerwehrverbandes statt. Von insgesamt 68 Delegierten kamen 59 Kameradinnen und Kameraden in den beschaulichen Südringgau. Beeindruckend war auch die große Teilnehmerzahl der Ehrengäste. Somit konnte Verbandsvorsitzender Werner Bähr über 80 Anwesende in der gut gefüllten Mehrzweckhalle begrüßen. Als Hausherr des Veranstaltungsortes war es Bürgermeister Scheld vorbehalten, gleich zu Beginn ein Grußwort an die Versammlung zu richten. Er verwies auf das vorhandene Risikopotenzial innerhalb seiner Gemeinde mit lediglich 2.900 Einwohnern. Neben der Autobahn A 4 führen auch die ICE-Schnellfahrstrecke und der Flussverlauf der Werra durch das Gemeindegebiet. Für eine Kommune unter dem „Kommunalen Rettungsschirm“ eine besondere Herausforderung.  Deshalb machte Bürgermeister Burkhard Scheld während seines Grußwortes Werbung für eine erhöhte Förderung für die Gemeinde Herleshausen. Zustimmung erhielt Scheld durch den Landrat des Werra-Meißner-Kreises, Herrn Stefan Reuß. Er ging auch auf die bevorstehenden Aufgaben im Rahmen der Bundesautobahn 44 ein. Außerdem zeigte sich Stefan Reuß erfreut über die Auswahl der Versammlungsstätte. „Herleshausen ist seit 25 Jahren ein historischer Ort, von der Grenzöffnung hat die ganze Region profitiert.“ Auch Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke erinnerte zu Beginn seines Grußwortes an die damalige Öffnung des Grenzüberganges in Herleshausen. Dr. Lübcke ging vor allem auf die aktuellen Neuigkeiten im Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes ein. Auch unter der neuen Landesregierung wurde die 30-Millionen-€-Garantie festgeschrieben. Demzufolge stehen im Haushalt des Landes Hessen jährlich 30 Mio. € für den Brandschutz zur Verfügung. Regierungspräsident Lübcke zeigte sich enttäuscht über das Vorgehen mancher Feuerwehrführungskräfte hinsichtlich der A 44 - Kritik. Diesbezüglich verwies er auf seine ständige Gesprächsbereitschaft. „Ich bin Feuerwehrmann und setze mich immer sachlich für die Belange ein“ so Dr. Lübcke abschließend.

Landesbranddirektor Harald Uschek stellte die novellierten Gesetze und Verordnungen hinsichtlich des Brand- und Katastrophenschutzes vor. Er ging außerdem insbesondere auf das länderübergreifende Hilfeersuchen Sloweniens vom Januar 2014 ein. Mit über 10 großen Notstromaggregaten des Landes Hessen und über 50 Helfern machte man sich auf den Weg nach Slowenien. „Was die Helfer dort erlebten war eine wahnsinnige Schnee- und Eiskatastrophe“ so Uschek. Der Einsatz war mit Erfolgt gekrönt. Über mehrere Tage konnten Krankenhäuser, Schulen, etc. mit den hessischen Notstromaggregaten versorgt werden. Aktuell berichtete der Landesbranddirektor von einer Vereinbarung zwischen dem Hess. Ministerium des Innern und für Sport sowie dem Hess. Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung. Demnach wird nunmehr dauerhaft eine flächendeckende Notdienstrufbereitschaft von Hessen Mobil sichergestellt. Im Klartext sind die Straßenmeistereien endlich wieder dauerhaft erreichbar. Eine positive Entwicklung für alle Freiwilligen Feuerwehren. Verkehrsabsicherungsmaßnahmen oder das Beseitigen von großflächigen Ölspuren sind keine primären Aufgaben der ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen. „Insofern ist es absolut notwendig, dass Hessen Mobil nun auch wieder nachts einsatzbereit ist“ so Harald Uschek abschließend.

Als nächsten Redner begrüßte Werner Bähr besonders Herrn Staatsminister Michael Roth. „Ich bin nach Herleshausen gekommen, weil mir die Freiwilligen Feuerwehren besonders wichtig sind“ so Michael Roth zu Beginn seines Grußwortes. Im Rahmen seiner Tätigkeit als Staatsminister für Europaangelegenheiten hat er großen Bezug zu den Strukturen in anderen Ländern. „Das System in Deutschland ist einmalig, hierauf können wir stolz sein und müssen alles dafür tun, die Sicherstellung des Brand- und Katastrophenschutzes auch weiterhin auf freiwilliger Basis sicherzustellen.“ Laut Staatsminister Roth muss es gelingen, dass Ehrenamt interessant und so einfach wie möglich zu gestalten.  Dieser Aussage schloss sich auch Landtagsabgeordneter Dirk Landau an. Förderlich ist aus seiner Sicht die 30-Miollionen-€-Garantie seitens der hessischen Landesregierung. „Eine solche Fördersumme ist bundesweit in der Art einmalig.“ Die finanzielle Ausstattung der Gemeinden wird sich ab 2016 zusätzlich verbessern.  „Der Kommunale Finanzausgleich wird angepasst und wird sich positiv auf den ländlichen Raum auswirken“ so Landau. Im Anschluss übernahm Landtagsabgeordneter Dieter Franz das Wort. „Der Bereich Feuerwehr wird in Hessen besonders hervorgehoben. Wenn es um den Brand- und Katastrophenschutz geht, dann sprechen wir im Landtag eine Sprache.“ Deswegen lobt auch Dieter Franz die jährliche Garantie von 30 Millionen Euro für Maßnahmen des Brandschutzes und der Allgemeinen Hilfe.

Polizeivizepräsident Bernd Paul ging auf das enorme Ansehen der Freiwilligen Feuerwehren ein. „Die Bevölkerung weiß zu schätzen, welche Aufgaben durch die Freiwilligen Feuerwehren bewältigt werden.“ Außerdem verwies Bernd Paul auf die sinnhafte Jugendarbeit. Dies kann und muss seitens der Polizei unterstützt werden. „Die Jugendlichen sind beschäftigt, integrieren sich in einer Gemeinschaft und kommen hierdurch auf keine anderen Gedanken“ ergänzt der nordhessische Polizeivizepräsident. Der Leiter der Landesfeuerwehrschule, Silvio Burlon, ging im Anschluss auf die aktuellen Veränderungen im Lehrgangsplan ein. Eine Besonderheit stellte in 2013 die Durchführung von Lehrgängen mit zusätzlicher Kinderbetreuung dar. „Es freut mich, dass sowohl Mütter, als auch Väter von dieser Möglichkeit Gebrauch machen.“ Die Hess. Landesfeuerwehrschule präsentiert sich familienfreundlich und wird die Lehrgänge auch zukünftig in den Ferien anbieten. Silvio Burlon berichtete außerdem noch einmal von dem Slowenieneinsatz. Der Eindruck vor Ort war erschreckend. Über drei Wochen waren weit mehr als 100.000 Menschen ohne jeglichen Strom. Die Notstromversorgung durch die Aggregate des Landes Hessen war die Rettung  für viele Einwohner Sloweniens. „Mit einer unbeschreiblichen Herzlichkeit wurden wir deswegen nach knapp zwei Wochen verabschiedet“ so Silvio Burlon zum Abschluss seines Grußwortes.

Nach den vielen Grußworten legte Verbandsvorsitzender Werner Bähr seinen Jahresbericht ab. Die Einsatzkräfte werden immer weniger. „Momentan haben wir den gesellschaftlichen Wandel, der demographische Wandel wird uns erst noch treffen“ so Bähr zu Beginn seiner Rede. Die Lebensorientierung der jungen Menschen hat sich gewandelt. 83 % der unter 30-Jährigen wollen Spaß haben. Für ein Ehrenamt bleibt deswegen kaum Zeit. Workshops für die Nachwuchsgewinnung sind deswegen richtig, aber nicht alleine zielführend. Laut Werner Bähr sind die Führungskräfte das A und O. „Nicht nur fachlich, sondern auch persönlich müssen die Wehrführer geeignet sein.“ Außerdem dürfen wir unsere Freiwilligen Feuerwehren nicht überlasten. „Es muss uns gelingen, dass die Feuerwehren nur noch die primären gesetzlichen Aufgaben bewältigen müssen.“ Das Beseitigen von Ölspuren, die Verkehrsabsicherung sowie das Betreuen von Personen belasten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte zusätzlich. „Diese Aufgaben gehören keineswegs in unseren Zuständigkeitsbereich und verbessern nicht die Motivation der Feuerwehrangehörigen.“ Werner Bähr stellte klar, dass das bundesweite „Modell“ nur funktioniert, weil wir so viele sind. „Werden wir immer weniger, so wird das System auf freiwilliger Basis nicht mehr lange bestehen bleiben können“ so Bähr. Neben der Personalproblematik standen auch der Digitalfunk und die zurzeit ausgesetzte Bahnausbildung im Vordergrund. Der Digitalfunk ist auf dem Vormarsch und funktioniert inzwischen weitestgehend problemlos. Bezüglich der zurzeit nicht stattfindenden Bahnausbildung wird sich Werner Bähr noch einmal intensiv mit der Deutschen Bahn AG auseinandersetzen. „Es kann nicht sein, dass die Bahn keine Ausbildungskosten mehr übernimmt, wir aber die Hilfeleistungen entlang der Bahnstrecken sicherstellen müssen“ ergänzt Bähr. In seinem Jahresbericht verwies der Verbandsvorsitzende abschließend auf die Neuwahlen des Verbandsvorstandes in 2016. Nach 15 Jahren steht Werner Bähr dann nicht mehr zur Wiederwahl. Die Kreisfeuerwehrverbände sind nunmehr angehalten, einen potentiellen Nachfolger zu finden.

Es folgte der Jahresbericht des Bezirksstabführers Bernd Aschenbrenner. Er ging hierbei vor allem auf den Festakt anlässlich des 50-jährigen Bestehens Feuerwehrmusik in Hessen ein. Dieses Fest wurde im Sommer 2013 in Homberg (Ohm) ausgerichtet und war letztlich ein voller Erfolg. Außerdem berichtete Bernd Aschenbrenner von der 1. Hessischen Feuerwehrmusikmeisterschaft. Dieser Wettkampf wurde erstmalig in 2013 in Fulda durchgeführt und löste die Landeswertungsspiele ab.

Geschäftsführer Heiko Hofmeister stellte den Kassenbericht sowie den Haushaltsplan 2014 vor. „Die Kassenlage ist geordnet“ so der agile Geschäftsführer. Außerdem ging er kurz auf das Ehrungswesen ein. Erich Fischer agierte als Kassenprüfer und stellte den Antrag auf Entlastung des gesamten Vorstandes. Einstimmig sprachen die 59 Delegierten  dem Verbandsvorstand das Vertrauen aus. Im kommenden Jahr wird die Kasse durch den Kreisfeuerwehrverband Werra-Meißner geprüft.

Zum Abschluss der Verbandsversammlung hatte Jochen Rietdorf noch eine Überraschung im Gepäck. Der Landesstabführer überreichte Werner Bähr das Musikerehrenzeichen in Silber. „Werner Bähr unterstützt seit Jahren die Feuerwehrmusik in Hessen und setzt sich überdurchschnittlich für die Belange ein“ so Jochen Rietdorf in seiner Laudatio.  Der Verbandsvorsitzende zeigte sich angetan von der Ehrung und verwies auf die Wichtigkeit der Feuerwehrmusik.

Nach knapp drei Stunden konnte Werner Bähr das Schlusswort einleiten. Er zeigte sich überaus zufrieden mit dem Ablauf der Verbandsversammlung. Er dankte vor allem für die offenen und ehrlichen Grußworte der Gäste sowie dem stets guten Miteinander. Seinen besonderen Dank richtete Werner Bähr aber an die Freiwillige Feuerwehr Herleshausen. „Mit viel Engagement haben die Einsatzkräfte um Gemeindebrandinspektor Udo Schulz die Veranstaltung organisiert. Die Verpflegung, die Parkplatzeinweisung, aber auch die Dekoration waren absolut vorbildlich.“ Der Verbandsvorsitzende wünschte den Anwesenden eine gute Heimreise und dankte für den disziplinierten Veranstaltungsverlauf.

 

 

 Text: M. Mißler, Bilder: H. Klinge, Zeitungsartikel: Werra-Rundschau (24.03.2014)

 

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